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Planet HSR - Inoffiziell News zur Technischen Hochschule Rapperswil

Nun ist es endlich so weit, nach einer langen Keine-Zeit- und Prüfungsstress-Phase haben Mirko und ich den Planeten HSR von seinen Kinderkrankheiten befreit. Nach langem gemunkle über die Existens eines solchen Planeten erfolgte die Eröffnung mit einem pompösen Feuerwerk und die Buttons liegen bereits bei Shoutbox bereit.

Natürlich ist die Idee nicht neu. Alain betreibt schon seit länger Zeit einen Aggregator für die Hochschule Winterthur. Trotzdem mussten wir für die Hochschule Rapperswil auch einen solche Zusammenstellung der wirklich wichtigen und unoffiziellen Quellen zur University of Applied Scenic Rapperswil installieren. Eine Liste der aggregierten Blogs und Wikis findet man direkt auf dem HSR Planeten oder in Mirko's Beitrag.
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leo @ the gates

Heute Morgen waren wir an der "the gates"-Ausstellung von Christo und Jeanne-Claude auf der zürcher Sächsilütewise. Die Credit Suisse hat eigens zu diesem Zweck, für eine nicht mal einen Monat dauernde Ausstellung, einen kleinen Palast aus dem Boden gestampft.

Das Projekt (das von Christo und Jeanne-Claude, nicht das der CS) ist nicht nur aus künstlerischer Sicht beeindruckend. Mich hat ebenso fasziniert wie zwei Personen während 26 Jahren an einer Vision festhalten können, wie sie von Pontius zu Pilatus gingen um ihre Vision zu verkaufen, wie sie allen Hindernissen trotzten und wie sie ihr Umfeld begeistern konnten.

Eine unbedingt sehenswerte Ausstellung mit gratis Tickets die aber leider schon alle fast weg sind.
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leo @ namics intranet konferenz

Georg und ich waren gestern an der viel umworbenen Intranet-Fachtagung von namics. Wir waren nicht ganz Zielgruppe, haben uns aber erfolgreich irgendwo dazwischen geschmuggelt. Das Zielpublikum war in Scharen nach Zürich gekommen. Die Konferenz war sehr professionell. Keine unnötigen Selbstbeweinräucherung sondern hin und wieder gar offene Selbstkritik. Der Rahmen der Fachtagung war der Gewinn des "Nielsen Intranet Design Anual 2006" durch namics für das Intranet der Firma ALTANA Pharma.

So eröffnete Bernd Schopp mit den Trends bei den prämierten 10 Besten Intranets und den "Key Learnings" die Tagung. Michael Pertek erklärte danach, am ALTANA-Projekt, welchen Ideen namics von einem erfolgreichen Intranet-Projekt hat und wie sie ein solches bewerkstelligen. Luzia Hafen erläuterte das Design und die Usability des ALTANA-Projekts, wobei ich von zweitem gerne noch ein wenig mehr gehört hätte. Gewisse Entscheide insbesondere bei der Navigation sind, zumindest aus der Lehrbuchsicht, recht mutig. Bernd Schopp zeigte danach auf woran Intranets häufig scheitern und führte über 6 Schritte zu einem erfolgreichen Intranet. Am Schluss schaffte es Jürg Stuker nicht ganz die anfänglichen Sympathien durch seine Buzzword-Parade zu retten. Er bot dabei eine interessanten Überblick über Internet-Trends die auch Einzug ins Intranet halten werden. (Alle Präsentationen findet man auch zum download unter www.namics.com/knowledge.)

Die Veranstaltung zeigt das Intranetbenutzern einiges mehr zugetraut wird als Internetbenutzern. Da sie das System regelmässig benutzen ist die Navigation einiges komplexer als bei Internetprojekten und auch bei der Navigation kann man sich einiges herausnehmen. Auch interessant und schön festzustellen war das wir mit unserer Ausbildung recht nahe an der Realität sind (oder umgekehrt namics recht nahe an der Vorschung und Ausbildung). Irgendwie hatten wir viele Ideen des Projektmanagements und der Interface-Gestaltung im Modul "User Interface 2" schon einmal gehört. Und auch Wirtschaftsinformatik scheint aus der Praxissicht doch einen gewissen Sinn zu machen und sei es nur um in der täglichen Fachbegriff-Schlacht zu bestehen.

Beim Apero danach hatten wir dann noch Zeit uns mit Jürg Stuker über namics zu unterhalten. Für ein kurzen Schwatz mit den üblichen Verdächtigen der Blogsphere blieb dann auch noch Zeit. Dabei hat Matthias mein (nicht ganz ernstgemeintes) Angebot zum Kauf von blog.ch dankend ausgeschlagen.

Alles in allem eine sehr gelungene und lehrreiche Tagung! Danke namics!
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leo @ st. gallen
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Ob ihr wirklich richtig steht seht ihr wenn das Licht angeht

Gestern ist das Licht ausgegangen, ob wir richtig stehen sehen wir dann erst in gut einer Woche. Mit dotNET hatten wir zum Abschluss nochmals eine richtig Knacknuss, nach der wir dann erst mal kräftig anstossen mussten. Projekt- und Qualtitätsmanagment am Vortag war da einiges lustiger, eine solche Prüfung hatte ich seit meiner Berufsschulzeit nicht mehr.

Für zusätzlichen Nervenkitzel hat dieses Jahr der neue Prüfungsmodus gesorgt. Nur noch eine Prüfung pro Fach und wenn möglich ohne Vornote. Also ganz nach dem Motto alles oder nichts, wie zu guten alten 1-2-oder-3-Zeiten.

Interessant war aber auch was Studenten so alles einfällt wenn sie für Prüfungen lernen sollten. Da wurde kräftig geblogt, neue Blogs aufgemacht, über die Kommunikation an der Schule gelästert und über gleichberechtige Wickeltische debattiert. Nun ja das ist jetzt alles vorbei, jetzt werden wir erst mal einige Dinge erledigen, ein bisschen Skifahren und dann geht's auch schon wieder los (mit dem hoffentlich letzten Semester).
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Geek Stuff

Wenn man lernen sollte hat man jede Menge Zeit um sinnlose Ding im Internet zu entdecken. Kleine Auswahl gefählig?!

  • Amazon bittet eine Möglichkeit (S3) an um Speicher in ihrem Grid zu benutzen. Bezahlt wird pro abgelegten und pro transferierten GB. Für 15 Dollar im Monat gibts bereits 100 GB. Das tönt heute noch ein wenig exotisch, von solchen Geschäftsmodelen werden wir aber vermutlich bald mehr hören.
  • Neu gibt auch einen Teppich mit eingelegten RFID-Chips zur Positionsbestimmung.
  • Auch die WLAN-Chips werden kleiner, brauchen aber vermutlich immer noch viel Strom. Alternative für kurze Strecken ist hier wohl ANT, welches wir als erste in CH getestet haben (diese Eigenwerbung nur am Rand ;-).
  • Von Logitech gibts jetzt eine Tastatur mit LCD.
  • Und mein nächster Bildschirm hat ein Gigapixel und braucht einen läpischen 12-Node -Cluster für die Ansteuerung. Damit kann man auch ganz toll Quake spielen. Da kann Mirko mit seinem "mini"-Bildschirm einpacken
  • Und wem es wirklich langweilig ist, der kann dann noch ein Dreh-Lauflicht in eine PET-Flasche bauen.
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Ich kaufe blog.ch

Wie ihr sicherlich alle wisst verkauft Matthias blog.ch. Irgendwie schade das sich der Vater aller schweizer Blogaggregatoren nun aus dem Business verabschiedet.

Nun aber so sei es und deshalb kaufe ich, wie bereits angedroht, Matthias für 19 Franken 95 blog.ch ab. Das ist zwar nicht viel, aber dennoch ist das höchste öffentliche Gebot das ich bis jetzt gesehen habe und bei mir ist ganz klar was ich damit mache - keinen Verein, keine Community und keine anderen Gutmütigkeiten. Auf meine neue Webseite kommt verlinkter (, geklauter) Content der mein Ranking nach oben schnellen lässt. Dann kann ich mich mit irgendwelcher zwielichtiger Werbung, innerhalb kürzester Zeit, zum Millionär machen. Ja das Geld ist dann für mich und nur für mich, auch hier keinerlei Gutmütigkeiten.

Und weil bei mir klar ist was ich mit der Domain heute und in Zukunft machen werde, das Angebot offen und transparent ist sollte Matthias mir blog.ch möglichst schnell übertragen. Herzlichen Dank!!! ;-)
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Ab in den Süden

Am Dienstag hatte ich das grau-weiss des Mittellandes endgültig satt und reiste spontan in den Süden. Lernen konnte ich Zug eben so gut wie (oder schlecht) wie in der Schule. Und es war wirklich herrlich in Locarno. Sonne, Palmen, Spaziergang am See und der Schnee wo er hingehört, nämlich auf den umliegenden Hügeln.

Um so erstaunter war ich dann am Sonntag als ich erfuhr das die Tessiner an der Urne beschlossen haben ihren Kanton noch schöner zu machen, wirklich nötig hätten sie das mit diesem Wetterglück wohl kaum. Die wählenden Bewohner beschlossen mit, beinahe schon unglaublichen, 70 Prozent das Rauchen in Bars, Kaffees und Restaurants zum Schutz der Nichtraucher und Angestellten zu verbieten.

Ein feines Z'Mittagessen ohne gesundheitsschädigenden und störenden Rauch geniessen, das Feierabendbier trinken ohne den Gestank noch zu Hause in den Kleidern zu haben und in der Bar das Parfüm der netten Dame gegenüber wieder zu riechen - das alles ist nun im Sonnenkanton möglich.

Ich zieh ins Tessin! Wegen der Sonne und den Mief-freien Beizen. (Ausser die Zürcher oder die Bundesberner befreien mich auch hier vom Mief und somit vom Italienisch lernen.)

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Faster google maps with JSON

Vor einiger Zeit habe ich mit Google Maps eine einfache Karte erstellt mit welcher Webseiten, die bei Geourl gelistet sind, angezeigt werden können. Heute habe ich nun, inspiriert durch einen Artikel, eine weitere Karte die mit JSON läuft zusammengebastelt.

JSON ist ein Subset von JavaScript welches für den Austausch von Daten definiert wurde, somit also quasi eine Art DTO erzeugt. Das Tolle dabei ist das ein übertragener JSON Text direkt mit "eval" in JavaScript als Objekt-Struktur geladen werden kann und so kein zusätzliches Parsing benötigt und die übertragenen Daten relativ kompakt sind.

Der Nachteil ist das auf der Serverseite, in diesem konkreten Fall, einiges mehr erledigt werden muss. Bisher reichte es den Rss-Stream von Geourl mit "readfile" durchzuschleifen und die übergebenen Parameter aus Sicherheitsgründen kurz zu überprüfen.

Nun muss das RSS-File auf dem Server geparst werden (geschieht in meinem Fall mit der netten Magpie RSS Bibliothek) und zu einer JSON-Struktur umgebaut werden bevor es an den Client ausgeliefert werden kann. Dieser kann dann das ausgelieferte File, wie schon erwähnt, nur noch mit "eval" laden.

Der direkte Vergleich der alten Lösung mit der neuen JSON-Lösung zeigt das die neue Lösung schneller ist. Wieviel schneller lässt sich aber wegen der relativ ungenauen Messung leider nicht sagen. In der, bei beiden Lösungen, nun angegebenen "parse time" ist nur das Clientseitige Parsen, respektive Laden, und erzeugen der Markierungen angegeben.

Für andere Projekte können auch andere im "Ajax serialization"-Artikel erwähnte Technologien interessant sein. Für klassische Webseiten ist AHAH vermutlich in vielen Fällen ausreichend.
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Strom weg

Strom weg! Nein, nicht die Sicherung! Sondern so Richtig, wie im Ausland! Im ganzen Quartier!

Wo überall konnte ich leider nicht sehen da man bei diesem Unwetter keine 100 Meter weit sieht, die Nachbaren hatten die Kerzen auf jedemfall auch angezündet. Nun scheint aber bereits alles wieder zu gehen. Zum Glück!
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Lernen (oder eben doch nicht)

Das man beim Lernen auf allerlei dumme Ideen kommt um einem von eben dieser Tätigkeit abzuhalten ist wohl keine neue Erkentniss. George hat Teddy-Bären fotografiert und Mirko recht viel, über zum Teil unsinniges, gebloggt. Und heute Nachmittag hat es mich, übermannt von Schlafmangel, auch wieder ins Internet getrieben. Hier die wichtigsten Punkte eines absolut unwichtigen Streifzuges durch das Internet:
  • Auf einem Blog wurde behauptet das es 6,7 Triliarden verschiedene Sudoku-Möglichkeiten gibt. Dies ist nur bedingt richtig, wie in Wikipedia nachzulesen ist. 5472730538 währe die korrekte Zahl nach dem man die symmetrischen Sudokus wegnimmt, sagt zumindest Ed Russel. Selber nachrechen mochte ich dann doch nicht...
  • Auf der Style Gala Seite gibt es den gleichen HTML-Code mit CSS 40 mal verschieden formatiert. Schade das vermutlich einige der Layouts mit variablen Inhalten (dynamisch generiert) nicht funktionieren...
  • Swissmiss berichtet von über die Seite Keri Smith mit (schon fast) 100 kreativen Ideen. Sehr inspirierend...
  • Die Seite für Auswanderer vom Bund (www.swissemigration.ch) ist so gut gemacht, dass ich beinahe auf die Idee kommen könnte das die froh währen wenn ich Auswandern würde. Wobei Patrice mal geschrieben hat das tatsächlich zehn Prozent der Schweizer im Ausland leben. Über den Irak gibt es bei Swissemigration keine Seite (nur so als Randbemerkung ;-). Die USA und Australien haben sehr restriktive Bedingungen für arbeitswilige Schweizer, in Südafrika sieht es auch nicht gerade toll aus, in Neuseeland ist nicht gar so restriktive und England (EU) ist weitestgehendst problemlos.
Falls also noch jemand die Zeit tot schlagen will, mit planet.blogug.ch ist das absolut kein Problem und wer dann immer noch Zeit hat, kann noch die Zahl der Sudoku-Möglichkeiten nachrechnen.
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