NZZ statt Tagi
Mein Risikokapitalgeber hat beschlossen unseren Haushalt einem wissenschaftlichen Feldversuch zu unterziehen. Unser Haushalt erhält per sofort die dickere, wirtschaftsorientiertere, snobistische und bürgerlichere NZZ anstelle des Tages-Anzeigers.
Ich kann mich mit dem Entscheid noch nicht recht anfreunden. Die NZZ bietet zwar mit fundierten Hintergrundberichten (heute etwa zu Tschernobyl) und dem Folie einigen tollen Stoff. Die Kürze, Würze und Eva des Tagesanzeigers fehlen mir aber bereits jetzt.
Ich kann mich mit dem Entscheid noch nicht recht anfreunden. Die NZZ bietet zwar mit fundierten Hintergrundberichten (heute etwa zu Tschernobyl) und dem Folie einigen tollen Stoff. Die Kürze, Würze und Eva des Tagesanzeigers fehlen mir aber bereits jetzt.
comments
Georg
@ 27.04.2006 19:02 CEST
So gings mir auch schon einige male beim Wechsel zur NZZ. Und schlussendlich gewann immer wieder der Tagi ;-) Obwohl die Argumente von Zulu leider stimmen ...
So gings mir auch schon einige male beim Wechsel zur NZZ. Und schlussendlich gewann immer wieder der Tagi ;-) Obwohl die Argumente von Zulu leider stimmen ...
Nunja, ich erlaube mir (das anstengende Studium entschuldigt mich) in meiner Freitzeit intellektuell ein wenig anspruchslos zu sein. Da die Zeitung nicht mir, sondern dem Haushalt, gehört kann ich die Zeit im Zug nicht nutzen und so bin ich froh wenn ich die Zeitung schnell gelesen habe.
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Sei froh! Der Tagi ist mittlerweile nichts anders als 20 Minuten für Geld. Oberflächlich, schleichend boulevardesk, schlecht gemacht udn voll auf der neoliberfalen SP-Schiene. Die NZZ mag zwar versnobt und bürgerlich sein. Aber wenn man bereit ist, mehr als 5 Minuten in die Zeitungslektüre zu investieren, ist die alte Tante jeden rappen wert.