Gelesen: Afghanische Reise
Nach dem ich im Winter "Gute Tage" von Roger Willemsen gelesen habe und absolut begeistert war musste ich nun in diesem Sommer ein zweites Buch von ihm lesen. Meine Wahl fiel auf die "Afghanische Reise" welches ich den Vorzug vor dem politscheren "Hier spricht Guantanamo" gegeben habe. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die "Afghanische Reise" hat mich nicht so fasziniert wie das facentenreichere Buch "Gute Tage". Dennoch bleibt das Buch eine interessante Geschichte aus einem Land welches für uns gar nicht weiter weg sein könnte.
Kurz nach dem Ende von über 25 Jahren Krieg reist Willemsen, zusammen mit einer afghanischen Freundin, in ein Land das aus seinem Kriegstrauma noch nicht erwacht ist. Sie besuchen zusammen Famillien, Dörfer, ehemalige Krieger und natürlich ist Willemsen auch auf der suche nach ehemaligen Guantanamo Häftlingen die ihm Interviews für sein Buch "Hier spricht Guantanamo" geben wollen. Die kleinen Geschichten und Begegnungen sind es dann auch die die Erzählung dieser Reise lesenswert machen. Die Hoffnung in Form von (wieder) fliegenden Winddrachen über Kabul und die unendlich Gastfreundschaft von Leuten die selbst kaum genug zum Leben haben. Das Buch färbt aber keineswegs schön. Auch traurige Momente bleiben im Gedächtnis. Eine missglückte Filmaufführung für Frauen, kriegstraumatisiert Kinder, Männern die nach dem Krieg keine andere Aufgabe finden und junge Männer die unter grausamen Bedingungen für die amerikanische Armee kämpfen um ihre Familie zu ernähren.
Alles in allem eine interessante Geschichte einer Reise durch einen Land zwischen Aufschwung und Untergang. Die kleinen Geschichten dieses Buches brennen sich ins Gedächtnis ein und lassen einem nicht so schnell wieder los, der Weg der das Buch zusammenhalten sollte ist hin und wieder aber brüchig wie eine afghanische Strasse und macht das Buch nicht zu einem so bleibenden Gesamterlebnis.
Kurz nach dem Ende von über 25 Jahren Krieg reist Willemsen, zusammen mit einer afghanischen Freundin, in ein Land das aus seinem Kriegstrauma noch nicht erwacht ist. Sie besuchen zusammen Famillien, Dörfer, ehemalige Krieger und natürlich ist Willemsen auch auf der suche nach ehemaligen Guantanamo Häftlingen die ihm Interviews für sein Buch "Hier spricht Guantanamo" geben wollen. Die kleinen Geschichten und Begegnungen sind es dann auch die die Erzählung dieser Reise lesenswert machen. Die Hoffnung in Form von (wieder) fliegenden Winddrachen über Kabul und die unendlich Gastfreundschaft von Leuten die selbst kaum genug zum Leben haben. Das Buch färbt aber keineswegs schön. Auch traurige Momente bleiben im Gedächtnis. Eine missglückte Filmaufführung für Frauen, kriegstraumatisiert Kinder, Männern die nach dem Krieg keine andere Aufgabe finden und junge Männer die unter grausamen Bedingungen für die amerikanische Armee kämpfen um ihre Familie zu ernähren.
Alles in allem eine interessante Geschichte einer Reise durch einen Land zwischen Aufschwung und Untergang. Die kleinen Geschichten dieses Buches brennen sich ins Gedächtnis ein und lassen einem nicht so schnell wieder los, der Weg der das Buch zusammenhalten sollte ist hin und wieder aber brüchig wie eine afghanische Strasse und macht das Buch nicht zu einem so bleibenden Gesamterlebnis.
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