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BarCampZürich revisited

Nun ist auch der Tag an der BarCamp vorbei. Kurz gefasst: Es wahr interessant, anspruchsvoll und weit weniger chaotisch als ich angenommen hatte.

Aber nun mal die ganze Storry. Ich war am Morgen dort und niemand wusste was genaues, auch die mit den weissen Bändeln (Helfer/Organisatoren) hatten keine Ahnung und da wusste ich, dass das gut kommt (nein im ernst, es muss ja nicht immer ein schicki-micki-Empfangsdesk sein an dem man noch jenes Zeugs bekommt das man gar nicht braucht). Jeder bekam ein Blanko-Namensschild auf das er seinen Namen gleich selber schreiben konnte, einen roten Bändel (nicht Helfer/Organisatoren) und ein A4-Blatt mit den wichtigsten Infos. Meinen Namen auf den Helfer/Organisatoren-Liste zu lesen war ein wenig komisch, weil ich im Vergleich zu den Organisatoren wohl nicht wirklich was geleistet habe.

Corsin und Gabor hielten dann die "Intro Session" (im überigen ziemlich gut Vorgetragen und kurz auf den Punkt gebracht), danach war schon einiges klarer. Ich hatte dann meinen einzigen, kleinen aktiven Einsatz. Zusammen mit einigen Anderen habe ich den Apero vorbereitet und mit meinem Sackmesser (zu kurz) und später mit einem Brotmesser (zu stumpf) Brot geschnitten. Auch das war ziemlich unorganisiert, die meisten schienen das aber nicht mal bemerkt zu haben. Der Apero war dank den Sponsoren local.ch und Google sehr reichhaltig. Während des Aperos würde der Timetable bestummen, ich war da leider nicht dabei und habe nicht gesehen wie gut das das ging. Nun waren auch fast alle da, natürlich viele der üblichen Verdächtigen und einige andere.

Der Start machte dann bei mir Sascha Corti von Microsoft mit dem Talk über "AJAX.NET". Sascha ist "Developer Evangelist" bei Microsoft (cooler Titel, will ich auch mal, wenn auch vieleicht bei einer anderen Firma). Das Publikum konnte nicht gerade als Microsoft freundlich eingestuft werden und Murphys-Law bestrafte ihn noch für den Mut seiner Live-Demos. Urban schrie bereits nach 5 Minuten "Bingo!", geklappt hat die erste Demo nicht und Vista hat dann noch seine PowerPoint zum straucheln gebracht. Das ganze war für ASP-Nicht-Kenner ganz schön schnell und buzzword-reich. Microsoft hat wieder mal eine neue Framworkstack hingehauen. Schon relativ bekannt dürfte die Microsoft AJAX Library ATLAS sein. Diverses anderes kommt da noch dazu, gewisse Dinge wie zum Beispiel 3d-Funktionalität brauchen aber speziellen Clientlibrarys die selbst der "Evangelist" als "ziemlich grusselige Browsererweiterungen" bezeichnete. Mit dem VisualStudio kann man aber selbst auf WDSL Webservices per JavaScript zugreifen und das ganze kann man dann auch ziemlich nett zusamenklicken.

Danach folgte Harry mit dem recycelten "AJAX@localhost"-Talk und zeigte wesentlich weniger Mut, all seine Demos kamen aufgezeichnet aus der digitalen Konserve. Die Slides kannte ich schon, denn Talk wollte ich aber trotzdem unbedingt Hören. Er näherte sich AJAX mal von einer kritischen Seite. AJAX ist nicht nur was tolles, sonder auch eine Quelle für unendlich viele Probleme. Vorallem die Probleme die mit "echten" Netzwerken entstehen gehen dabei häufig verloren.

Ohne Pause folgte dann Cedric mit Microformats. Endlich weiss ich was das genau ist. Der Talk war einfach und mit einigen netten Beispielen gespickt. Besonders interessant fand ich das Beispiel der Seite die Microformat-Kleinanzeigen im Internet sammelt und für andere Benutzer zentral bereitstellt. Für Microformats gibt es eine Menge Plugins und im kommenden Firefox sollen Microformats auch nativ unterstütz werden.

Nach einem sehr günstigen Lunch in der ETH-Mensa (günstiger als das Bier am Abend), stand Silvio Strübli mit "Brand Communites & Marketing" auf dem Programm. Sehr interessant was er zu neuen Marketingformen erzählt hat, das ganze war aber unglaublich schnell und für mich als Techi nicht immer einfach verständlich. Da es heute viele Möglichkeiten gibt Werbung auszublenden, soll Werbung vermehrt als Service (z.B. die Mietautowerbung auf dem Flughafen WLAN) oder Unterhaltung (z.B Games) angeboten werden. Wenn die Firma positiv von der Community aufgenommen werden soll empfiehlt Silvio die Firma als Freund darzustellen, also persönlich und freundlich.

Gabor erläuterte unter dem eher bescheidenen Titel "Organizing Email" seine Diplomarbeit zu diesem Thema. Er zeigte aktuelle Forschungen zum Organisieren von Emails und interagierte dabei ziemlich gekonnt mit dem Publikum. Sein Ansatz Emails automatisch zu Clustern hat er auch mit der seiner Applikation Buzztrack aufgezeigt. Inhaltlich und vorallem auch präsentationtechnisch definitiv eines der Highlights der Barcamp.

Adrian Heydecker
erklährte seine Arbeit "Wissenserwerb und lernen mit Hypertext und Websuchmaschinen" vor einem ziemlich kleinen Publikum. Interessant fand ich dabei das Webexperten beim suchen heuristisch vorgehen und dabei wenig kognitiven Aufwand betreiben und so zum Vergleich zum Laien besser ans Ziel kommen. Auserdem bezweifelt er das Selbstlernen funktioniert, da Laien das Netz häufig viel zu wenig verstehen. Laut einer Studie glauben immer noch viele Nutzer das das Internet quasi in einem Kasten ist und von dort kommt. Während andere Talks sehr überladen war und vom Hörer viel abverlangten war dieser Relativ kurz und ging weniger in die Tiefe, hier hätte es ausnahmsweise sogar ein wenig mehr sein dürfen.

Der Abschluss machte dan Nicolas Berg der über seine Key Learnigs from Start-Ups" berichtete. Präsentiert war das ganze (vermutlich auch wegen der englischen Sprache) ein wenig holperig, der Inhalt war aber sehr interessant. Wichtig fand ich das es sich nur bei wirklichen Revolutionen lohnt eine eigene Firma aufzumache und Verbesserungen sollte man besser an Firmen verkaufen. Auch sagte er das man manchmal nicht sofort starten sollte, sondern warten soll bis die Zeit reif ist. Er hat Beispielsweise mit Börsalino, seiner erfolgreichsten Firma, gewartet bis Bandbreitanschlüsse verfügbar waren. Geschäftsideen sollte man mit Frauen (haben den besseren Riecher), Unternehmeren und Investoren bespreche. Wenn man Angst hat das einem ein anderer die Idee klauen kann ist sie vermutliche einfach zu wenig gut. Für seine Firma sollte man sich ein Worldclass-Team rekrutieren und den Teammitgliedern ein wenig freiraum lassen (nicht die Firma zum neuen zuhause machen). Er meinte auch "Hire slow, fire fast" und wenn man nicht Management studiert hat man nur das Buch "Der Einminuten-Manager" lesen soll.

Aus meiner Sicht ist die BarCamp sehr gut gelungen, vielen Dank deshalb nochmals an Corsin und Gabor die das ganze erst möglich gemacht haben.

Vorschläge fürs nächste Mal:
-Brotmesser (genug lange und genug scharf) ;-)
-Mehr Diskussionen
-Vorträge weniger überladen, mehr Interaktion mit dem Publikum
-Mehr Pausen (die Pausendiskussionen waren wohl für viele das Wertvollste der Veranstaltung)
-Mich besser an den Nerddresscode halten.
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WikiWay2.0

WikiWay2.0 ist da! Mit WikiWay2.0 ist es möglich die kürzeste Verbindung zwischen zwei Wikipedia-Artikeln zu finden. So ist es zum Beispiel erstmals möglich die Verbindung zwischen einem Gürteltier und Bier aufzuzeigen. Dieses interessante Wissen wahr bisher gelangweilten Informatikern (ich nenne keine Namen!), die diese Informationen in müsamer Handarbeit zusammentrugen, vorbehalten.

WikiWay2.0 ist auch ganz schön Web2.0: Da werden Scriptsprachen verwendet (PHP, Javascript), wie wild XMLHTTPRequests verschickt, Bilder "gemashupt" und natürlich ist das ganze auch noch ganz schön Beta. Leider ist Rechenleistung noch immer nicht unendlich und deshalb kann eine Anfrage manchmal ganz schön lange gehen, das Warten lohnt sich aber fast immer.

Und wer jetzt den Sinn dieser ganzen Applikation noch nicht versteht - das ist nicht so schlimm, ist schliesslich Web2.0.
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Herr Leu wills wissen

Ich komme momentan leider nicht gross zum bloggen, meine Diplomarbeit (mehr dazu später einmal) raubt recht viel Zeit. Der Herr Leu scheint momentan mehr Zeit zu haben. Er überlegt sich ein Gerät zu bauen mit dem man RSS-Feeds ohne Computer anzeigen kann. Er möcht deshalb auch von meinen Leserinnen und Lesern wissen wie ein solches Gerät aussehen müsste und ob ihr eines kaufen würdet. Macht deshalb an der Abstimmung mit und sagt dem Herr Leu eure Meinung. Ich persönlich hätte am liebsten ein relativ kleines Gerät das man an die Wand hängen könnte.

Ach ja, Herr Leu sie können den Preis den ich für diesen Artikel gewinne gleich am Samstag an die BarCamp mitnehmen.
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Google is evil

Google web2.0

ohne worte - [via mich blogts]
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PHP limits setzen

Wenn man keinen Zugriff auf die Konfigurationsdatei von PHP (php.ini) kann man die Beschränkungen für Ausführzeiten auch im PHP-Script direkt setzen.

Die maximale Ausführzeit:
set_time_limit(10*60);
Die Speicherbeschränkung:
ini_set("memory_limit","20M");
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Synchroner Aufruf mit XMLHttpRequest in Firefox

Ein synchroner XMLHttp-Aufruf in JavaScript ist theoretisch nicht so schwer. Die Dokumentation ist, wohl weil synchrone Aufrufe im Vergleich zu asynchronen relativ selten benötigt werden, eher spärlich und teilweise verwirrend. Das grösste Problem ist dass das XMLHttpRequest-Objekt sind nicht in allen Browsern gleich verhält. So lässt sich der untenstehende Request im Konqueror (und wohl auch in älteren Internet Explorern und Safari) ausführen, obwohl der Aufbau eigentlich falsch ist.

//Not valide Request!
xmlHttp.open('GET', 'json.php?name='+name, false);
xmlHttp.onreadystatechange = function () {
if (xmlHttp.readyState == 4) {
var resp = eval(xmlHttp.responseText);
saveVar.c = resp['id'];
if(vonNr.c && zuNr.c){
foundIDs();
}
}
};
xmlHttp.send(null);
Diese direkte Umwandlung des asynchronen Request in eine Synchronene ist nicht zulässig und funktioniert deshalb im Firefox (und vermutlich in anderen Browser die den Mozilla-Kern verwenden) nicht. Der korrekte asynchrone Aufruf sieht wie folgt aus:

xmlHttp.open('GET', 'json.php?name='+name, false);
xmlHttp.send(null);

var resp = eval(xmlHttp.responseText);
saveVar.c = resp['id'];
if(vonNr.c && zuNr.c){
foundIDs();
}
Wobei in diesem Fall die Methode send blockierend ist und auf die Antwort vom Server wartet. Der nachfolgende Code wird erst nach dem send eine Antwort erhalten hat ausgeführt.
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Ingenieur?

"Studieren nach Punkten" entwickelt sich bei mir momentan grossartig. Nebenstehende Statistik ist zwar mehr Bug als offizielle Ankündigung, lässt aber den Schluss zu das der Diplomarbeit nichts mehr im Wege steht.
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20 Minuten Déjà vue

Geht das nur mir so? Diese Woche habe ich beim betrachten der Comics "Beule" und "Fit + Fertig" irgendwie ein déjà vue. Ich habe das gefühl das ich diese Comics schon einmal gesehn habe und zwar vor genau einer Woche in der selben Pendlerzeitung. Täusch ich mich?
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VZO sucks!

So sauer über eine Gesellschaft des öffentlichen Verkehrs war ich schon lange nicht mehr. Die VZO hat heute ausgerechnet und ohne Infos die Station an der ich Stand nicht bedient! Ich verschone meine Leserschaft mit all den Fluchwörtern die mir gerade einfallen.
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Restart

Diese Woche gings wieder los. Ich starte gleich mit einer intensiven Wochen LPIC1 Prüfungsvorbereitung und danach gehts mit der Diplomarbeit (und einem bereits wieder gefühlten Terminkalender) weiter. Das meine ToDo-Liste noch nicht ganz abgearbeitet ist gehört irgendwie ein wenig zum Leben (oder zumindest zu meinem Leben).
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