[ Kangaroo ]
by leo
@ 26.02.2007 13:13 CEST
Zuerst mal einige Worte zu meinem Englisch. Ich habe das Gefühl das ich recht Fortschritte mache. Ein wenig überrascht war ich über meinen lausigen aktiven Wortschatz, ich muss ordentlich Voci büffeln um auch bei einfacheren Konversationen mitzusprechen zu können. Das Englisch ist aber ein relativ kleines Problem, mit dem Australisch habe ich immer noch meine liebe Mühe. Bei Sportler im Fernseher, meine Homestay-Family und andere Eingeboren habe ich immer noch einige Probleme zu folgen. Die Grammatik-Kenntnisse sind wie erwartet ziemlich lausig. Die Lehrer finden es nicht so schlimm, ich habe aber immer noch meine lieben Probleme mit Zeitformen und anderen Feinheiten der englischen Sprache. Kollegen und Lehrer finden meine Betonung der englischen Sprache töne scheinbar bei mir noch ein wenig Nazi-German-Like (ziemlich abgehakt), aber auch daran arbeite ich.
Die Prüfungswoche startete zimlich angenehm. Am Wochenende versuchte ich mit viel Ruhe die Grippe endgültig zu besiegen, was nicht schlecht gelang. Am Mittwochabend besuchte ich ihn "Logon City", einem relativ entfernten Suburb von Brisbane, eine ehmalige Cevi-Leiterin von mir die mit ihrem Sohn und Mann schon vier Jahre in Oz lebt. Das ganze war ein sehr vergnüglicher Abend. Am Abend rief mich auch noch Susan vom Bomerang-Club (der in der Schule für ausserschulische Aktivitäten zuständig ist) an, unser Tripp zum Great Barrier Reef würde wegen der schlechten Wetterprognosen verschoben. Somit wurde auch das Wochenende wieder frei.
Zuerst standen aber noch Prüfungen auf dem Programm! Der Voci-Test am Mittwoch ging ganz gut (ich hatte auch brav gelernt), die Präsentation war schon ein wenig schwerer und in gewissen Gebieten des Grammatiktests am Donnerstag war ich ziemlich schlecht und nicht wirklich zufrieden. Trotzdem geht die ganze Klasse am Montag ins Level 503 und in einem Monat werden wir dann mit 600 das höchste Level erreichen. Am Donnerstagnachmittag legten unsere Lehrer drei Klassen zusammen um ein Rollenspiel über die Verurteilung einer Mörderin zu spielen. Zuerst dachte ich das es ziemlich Langweilig werden würde, ich hatte mich getäuscht. Die Lektionen wurden die bisher lustigsten in meiner Schulzeit. Ich versuchte als Verteidiger für meine Mandantin einen Freispruch zu erreichen. Es war relativ schwierig zu erklähren warum zwei Messerstiche in den Rücken ein Unfall sein sollen und das die Mandantin ihren Mann über alles liebte obwohl sie wechselnde Männerbekanschaften pflegte. Die Jury hat uns dann leider die Story nicht abgekauft die Verhandlung war aber sehr amüsant und mit vielen latein-amerikanischen Emotionen gewürzt.
Am Samstag ging ich dann auf City-Tour, Jorge der erst Mitkommen wollte musste sich leider auf Wohnungssuche begehen und kam nicht mit. So bin ich allein durch die City gelaufen. Ich habe bei weitem nicht alles gesehen was ich wollte. Die Brisbane Library ist sehr toll. Sie ist mehr Begegnungsort als Bibliothek. In der Library findet man neben Bücher, DVD, Hörspielen und Zeitschrift von der ganzen Welt auch Sitzungsräume, Computer mit Internet, Schalter der Stadtverwaltung und am Samstag spielte sogar ein kleines Theater. Weiter gings mit dem CityCat den Brisbane River runter und wieder zurück. Nach einem kurzen Spaziergang der South Bank besuchte ich die neue Gallery of Modern Art. Sowohl das Gebäude wie auch die Ausstellung ist sehr interessant. Leider konnte ich nur den ersten Stock anschauen da die Galerie schon um 5 schloss.
Am Sonntag gings erneut nach Southbank zu einem BBQ mit einem Teil unserer Klasse und einigen anderen Personen. Candice unsere chinesische Mitstudentin feierte ihren Geburtstag und denn Abschluss der Englischschule, respektive den Start ihrer Zeit an der Universität in Brisbane. Wir haben unglaublich viel gegessen und einiges Getrunken, ein mexikanischer Mitstudent versuchte mich (und andere) mit Chilis zu vergiften (was ihm auch beinahe gelungen wäre). Nach der Party gings dann weiter in das Apartment jenes verückten Mexikaners, wo wir noch ein wenig weitertranken. Bevor es dann nach Hause ging.
[ Kangaroo ]
by leo
@ 24.02.2007 12:34 CEST
Gewisse Dinge kann ich mir manchmal nicht ganz erklären!
Im Trubel der Abreise habe ich vergessen mein GA zu Hause zu lassen. Ich habe es deshalb mit der australischen Post nach Hause gesendet. Nach über zwei Wochen kam der kartonierte Umschlag dann auch in der Schweiz an, leider ohne Inhalt. Bei der schweizer Post wurde ein Suchauftrag gestartet und auch die Australische wurde überredet in ihrem Fundbüro nachzusehen. Die australische Post fand nichts und ich wurde darauf vertröstet, dass das Billete, wenn es dann gefunden werden sollte direkt an die zuständige Bahn gesendet würde. Warum das Billete dann aber wenige Tage später vom ZVV (!!!) heimgeschickt wurde, kann ich mir bei bestem Willen nicht erklären. (Die Aktion war leider ziemlich nutzlos, die SBB hat vor über einem Jahr ihr System geändert und für deponierte Billete gibt es nur noch bei wirklich grossen Summen von über tausend Franken Geld zurück.)
Die andere Geschichte ist die mit meinem Reiseführer! Mein Dad hat mir einen Reiseführer für Dubai geschenkt, da ich auf dem Heimweg dort einen kurzen Stop machen werde. Ich bin mir ziemlich sicher das es sich um einen Marco-Polo-Reiseführer handelte. Warum das ich nun plötzlich Besitzer eines Dubai-Dumont-Reiseführers bin kann ich mir irgendwie nicht erklären. Der Dumont-Reiseführer ist aber besser als der von Marco-Polo!
[ Kangaroo ]
by leo
@ 17.02.2007 12:11 CEST
Am Montag gings dann nach der Schule gleich mal zu Arzt, der eine virale Grippe diagnostizierte und Schmerzmittel verschrieb. Mit den Schmerzmitteln ging dann die Woche mehr oder weniger Anständig über die Runde, auch wenn an gross Party oder Ausflüge nicht zu denken war. Die Woche bestand somit aus erster Linie aus Schule und schlafen. Natürlich auch noch ein wenig essen, das jedoch auch eher lustlos.
Zwei kleine Highlights waren ein kleines Festchen am Mittwoch zum Lunch, unsere Klasse ging italienisch essen (nettes Restaurant "ciccio's"), da unser Lehrer unsere Klasse abgibt und einige Koriphähen unserer Klasse ihre letzte Woche hatten. Mit Neocolor konnten wir auf den Tischtüchern jeweils noch die wichtigsten Dinge unseres Landes aufzeichnen (ich muss unbedingt an meiner Mini-Schweiz arbeiten).
Am Freitag war unsere Klasse and Friends noch bei einem kleinen BBQ im Roma Str. Park. Der liegt mitten in Brisbane und hat (wie viele Parks hier) öffentliche Grillplatten. Nach der Schule haben wir Geld zusammengelegt und während einige shoppen gingen habe ich zusammen mit einigen anderen den Platz reserviert. Wir haben dann bis in den Abend gegessen und getrunken. Das ganze war ein netter Ausklang für eine doch eher mittelmässige Woche.
[ Kangaroo ]
by leo
@ 17.02.2007 11:55 CEST

Nach dem
tollen Aufenthalt in Byron gings am Dienstag dann auf den Brisbanriver kayaking, die Aussicht auf die Stadt war atemberaubend. Zwei Mitstudenten machten beim ein-, repektiv aussteigen dann auch Bekanntschaft mit dem nicht gerade reinen Flusswasser.
Am nächsten Tag fühlte ich mich dann irgendwie nicht so gut und schrieb das zuerst einer kleinen überanstrenung zu. Das ganze entwickelte sich im Verlauf der Woche aber dann leider eher unerfreulich und der Tagesablauf war nur noch mit viel Aspirin zu ertragen.

Am Wochenende ging ich dann auf Fraser Islande, die weltgrösste Sandinsel. Der Ausflug war ein schönes Highlights. Obwohl ich mich krankheitsbedingt nicht so wohl fühlte (und die Bänke in den Jeeps eine tortour waren). Mit den Jeeps verliessen wir am Samstag in aller hergottsfrühe Brisbane und fuhren Richtung Fraser Island. Bei unserem Jeep viel unterwegs mit viel Lärm auch gleich mal der 4WD-Antrieb aus. Mit einer kleinen Fähre setzten wir auf die Insel über und fuhren mit den Jeeps dem Strand entlang zu unserem Resort. Im Meer konnte man wegen den vielen Quallen und Haien nicht baden. Die Süsswasserseen auf Fraser sind aber wunderbar. Wir fuhren Paris-Dakar-mässig auf Sand- und Steinpisten über die ganze Insel um die schönsten Punkte auszukundschaften. Ausserdem machen wir Bekanntschaft mit Dingos und diversen Riesen-Spinnen.
Am Sonntagabend war unser Homestay wieder um eine Person gewachsen, Eddie aus Korea ist bei uns ins letzte freie Zimmer eingezogen.
[ Kangaroo ]
by leo
@ 08.02.2007 13:40 CEST
...in einem fernen Land an einem Tisch sitzen, sprechen sie womöglich in der Sprache des fernen Landes, weil keiner der dreien die Sprache der beiden anderen spricht. Ein so kleines Land und so viele Sprachen!
[ Kangaroo ]
by leo
@ 05.02.2007 14:13 CEST

Am Sonntag war ich in Byron Bay und es war wirklich toll. Byron liegt etwa zwei Autostunden von Brisbane entfernt. Der Start war ein wenig schwierig. Mein Bus war sowieso spät dran und weil am Sonntag noch jeder Aussie sein Billet beim Chauffeur kaufen wollte war ich dann definitiv zu spät. Mein neues Aussie-Phone hat sich aber bewährt und die Lehrerin teilte mir mit das Sie warten wird.
Unser kleiner Trip führte uns zum Hippie-Markt, zum Leuchtturm von Byron und dann an den Strand. Nach ein bisschen herumliegen und schwimmen im klaren Wasser gings zu einem Bier an der Beach Bar. Auch unsere Lehrerin konnte nicht wirklich loslasse und so blieben wir spontan eine halbe Stunde länger.
Sollte mich künftig irgend jemand vermissen, ist der beste Ort um eine Suche zu starten wohl die
Beach Bar in Byron. Ich könnte wohl für immer auf der Terrasse in der Sonne sitzen und zur live Musik an einem australischen Bier nippen.
Die Fotos sind nun endlich online im Album
Australien und
Byron Bay.
[ Kangaroo ]
by leo
@ 03.02.2007 15:01 CEST
Der erste Schultag ging früher los als ich erwartet hatte. Ziemlich genau um 5 Uhr in der Früh legte das "Wildlife" draussen los, die Vögel gaben alles um mich aus dem Bett zu holen. Ich fühlte mich als lebte ich mitten im Dschungel. Nach einem kleinen Frühstück mit Reisspufern, Toast und Fruchtsaft gings zur nahegelegene Busstation. Wir nahmen, nach kurzem Nachfragen den direkten Bus in die City. Dieser füllte sich bei den nächsten Stationen zackig. In die Innenstadt fuhr der Bus dann, zusammen mit einer ganzen Menge weiteren Busen, auf einer eigenen Busstrasse die Parallel zum Highway verläuft. Schlussendlich landeten wir dann im Untergrund von Brisbane in der "Queen Street Bus Station" und fanden denn auch den Weg nach oben wieder (einfach den anderen nachlaufen). Nach dem wir mal die richtige Richtung gefunden hatten gings rasch vorwärts, die Strassen in Brisbane sind alle Angeschrieben.
Ich hatte bereits am Vorabend auf der grossen Karte von Brisbane die Schule mit hilfe dea kleinen Kartenausschnitts den mir Boalingua geschickt hatte rausgesucht. Wir fanden den Punkt dann auch ganz gut. Leider war in der winzigen Seitengasse weit und breit keine Schule zu sehen. Nach erneutem Nachfragen und einem Blick auf die Adresse fanden wird die Schule dann auch. Der Kartenausschnitt war schlicht und einfach falsch (und nein, das ist keine Ausrede!). Mit einigen Minuten Verspätung trafen wird dann in der Schule ein, was nicht wirklich schlimm war, da sie noch nicht angefangen hatten. Auf dem Programm standen allgemeine Information und der Einstufungstest. Das Zimmer war mit gut 30 neuen Sprachschülern gefüllt, zu meinem Erstauen kein einziger Schweizer oder Schweizerin. Der Einstufungstest ergab bei mir das Level 502, wobei die erste Zahl jeweils das Level angibt und die Level von 100 bis 600 gehen. Die hinterste Zahl ist bei den höheren Level dann das unter Level. Ich war ein wenig erstaunt das ich so gut abgeschnitten hatte. Meine Mitbewohnerin hatte das Level 100 welches mich weniger erstaunte.
Danach gab es eine ganze kleine Führung mit einem Lehrer durch die Stadt mit den wichtigsten Informationen. Am Mittag ging ich zusammen mit Davne, einer ebenfalls neuen Studentin aus Belgien, in den Foodcourt essen. Der Foodcourt besteht aus einem guten duzend verschiedenen Take-Aways, von Sushi über Salat und Thailändisch bis zu ordinärem Junk-Food gibt es dort was das Herz begehrt. Das Paradis auf Erden eben! Ich habe mich für den Junk-Food entschieden und bei Hungry-Jack (der australischen Version von McDonalds) ein Menu gekauft. Am Nachmittag gabs dann noch eine Einführung in die Schule. Nach der Schule ging ich mit meiner japanischen Mitbewohnerin ins Arbeitsamt um uns um ihre Bewilligung zu kümmern. Die Schlange war unendlich. Die Aussis sind verkappte Briten und stehen unglaublich gerne in Schlangen. Nach einer Weile hatte sie jedoch ein Ticket, dass sah jedoch nochmals nach langem Warten aus. Dabei konnte ich ihr nicht wirklich helfen und so machte ich mich auf den Weg um im Postoffice eine Aussi-SIM-Karte zu kaufen. Das Angebot ist nicht minder verwirrend als bei uns, doch die "Pöstlerin" hat mich (so glaube ich doch) gut beraten und ich habe für 30 Dollar eine Simkarte mit ebensoviel Guthaben erworben. Mein Preisplan erlaubt es mir beim Aufladen von 40 Dollar gleich noch weitere 80 Dollar dazu zu bekommen (das ist irgendwie strange, aber egal). Als ich zurück zum Arbeitsamt kam, war meine Mitbewohnerin gerade fertig und schien ganz glücklich.
Die Hitze und das dauernde Trinken von kaltem Wasser machten mir in den nächsten Tagen ein wenig zu schaffen. Ich stieg dann irgendwann auf Tee um. Die Aussis sind verkappte Briten und trinken selbst bei heisestem Wetter Tee. Die Aussis fahren im überigen ebenfalls auf der falschen Seiten, ich konnte aber noch keinem klar machen das es wirklich die falsche Seite ist und meine japanische Kollegin hilft auch nicht mit. Am zweiten Tag ging es dann mit der richtigen Schule los. Mein Lehrer ist ein ganz netter Kerl und in meiner Klasse bin ich neben Philiph der einzige Schweizer, irgendwie scheint es an der Schule sowieso weniger Schweizer zu haben als mir Angedroht wurde. Der erste Schultag seit langem ist ein wenig ermüdend.Nichts desto trotz gehe ich am Abend noch freiwillig an die Veranstaltung zu dem die Schule einige Aussis eingeladen hatte mit denen wir uns austauschen konnten. War interessant das in Australien beinahe jeder einen bewussten Migrationshintergrund hat. Zuhause standen dann noch einige Hausaufgaben an und danach blieb noch Zeit um die erste Folge von Heros zu schauen (nett wenn Fernseh schauen zum Arbeiten gehört).
Danach verging die Zeit wie im Fluge. Am Mittwoch sah fand ich endlich den schnellsten Weg zur Schule. Nächste Woche werde ich wohl einen Bus später nehmen könnene, obwohl mir dies nicht viel nützt da am Morgen immer noch die Vögel pfeifen. Am Mittwoch Abend gab es ein Veranstaltung zum Reisen in Australien. Ob die Brasilianerin, die Schottin oder der Aussie den verücktesten Dialekt hatte weiss ich nicht so genau. Die Bilder machten mich aber sehr "gluschtig" auf das Reisen nach der Schule. Ich bin mir nun am überlegen ob ich wegen meiner kurzen Reisezeit doch eine geführte Tour buchen soll.
Am Donnerstag war dann Business as usual und am Freitag gabs dann mit der Power-Option-Klassen nochmals einen ziemlich anstregenden Tag. Ich bin am Freitag in den "Grammar" und "Writing" Klassen. Die Schule ist ziemlich anstrengend. Die Regeln sind ziemlich strikt, wer zu spät kommt wartet drausen, in der Schule darf nur Englisch gesprochen werden und wer zu häufig fehlt wird gemahnt. Schüler die ein Studentenvisa haben können wenn ihr Unterichtsbesuch unter 80 Prozent fällt sogar ausser Landes gewissen werden. Am Freitag hats dann am Morgen auch noch kräftig geregnet und in der Schule war es dann wegen der schlecht geregelten Klimaanlage ziemlich kalt.
Am Samstagmorgen habe ich nochmals Hausarbeiten abgearbeitet. Nach dem ich mir was kleines im Mikrowellen aufgewährmt hatte ging ich nochmals ein wenig schlafen. Gegen den Abend stieg ich dann noch auf den Hausberg den Mount Gravatt (was bei uns wohl eher ein kleiner Hügel währe). Die Distanzen sind in Australien immer ein wenig grösser und darum (und weil ich nicht auf Anhieb den direkten Weg fand) dauerte das ganze ein wenig Länger. Am Abend war die Familie nicht im Haus so haben wir das vorbereitete Essen ebenfalls im Mikrowellen gewärmt und mit japanischen Gewürzen ein wenig aufgepeppt. Am Abend stand dann noch Bilder hochladen und bloggen auf dem Programm. Morgen gehts dann ab nach Byron Bay. Denn Link zu den Bilder folgt bald, ich muss sie noch richtig benennen. Falls ich vergessen habe über was zu schreiben lasst es mich wissen!
[ Kangaroo ]
by leo
@ 02.02.2007 09:16 CEST
So hier mit ein wenig Verspätung die Erlebnisse des Fluges und dem ersten Tag in Australien. Wie schon gesagt nach der Diplomfeier ging's gleich nach Hause um noch die letzten Dinge in den Rucksack zu packen. Maja hat mich danach auf den Flughafen gefahren und ich war sau nervös ob alles klappen würde.
Wir sind dann relativ spät am Flughafen angekommen und mussten relativ lange warten um das Gepäck einzuchenken. Vor uns waren noch einige Asiaten die gleich den ganzen Grosshaushalt mit ins Flugzeug nahmen. Ich wahr sehr glücklich als die Dame am Schalter beide Augen, sowohl beim Gepäck als auch beim Handgepäck (das nur noch 7 Kilo beträgt), fest zugedrückt hat. In meiner Nervosität habe ich ihr natürlich geglaubt das ich schon um 20:30 ins Flugzeug einsteigen muss. Das wäre prinzipiell ja auch korrekt gewesen, selbstverständlich hatte das Flugzeug aber Verspätung. Maja und ich haben kurz noch einige Dinge besprochen und ich habe ihr einige Blanko-Unterschriften gegeben (wenn das mal kein Fehler ist ;-). Danach bin ich so schnell wie möglich durch den Zoll und die Sicherheitskontrolle (was nicht so lange dauerte). Und haben dann wie schon erwähnt auf das verspätete Flugzeug gewartet. Die Nervosität war aber erst mal vorbei.
Als ich dann endlich ins Flugzeug einsteigen konnte warteten wir im Flugzeug wegen eines technischen Defekts gut nochmals eine halbe Stunde. Der Pilot entschuldigte sich jedoch in aller Form und mit breitestem Schweizerakzent (Emirates scheint wohl auch ein wenig Liquidationsmasse von der Swissair gekauft zu haben). Der Flug selber war ruhig, das Essen und die Bedienung für die Holzklasse sehr gut. Auf dem relativ kurzen Flug nach Dubai konnte ich immerhin einige Stunden schlafen.
In Dubai kam dann die Nervosität nochmals kurz auf. Unser Flugzeug landete natürlich mit grosser Verspätung! Und der Bustransfer über diesen riesigen Flughafen dauerte ewig. Die Temperatur in Dubai war in diesen morgenlichen Stunden jedoch eher kühl. Im Flughafen half mir jedoch eine sofort eine Assistentin den Weg durch das Prunkgebäude zu finden. Ich war nur wenig zu spät. Und dann kam das übliche: "Flugzeug zu spät" , "technische Probleme" und "sich entschuldigender Pilot". Der Tagflug nach Singapur dauerte dann ganz schön. Ich habe die Zeit jedoch ganz nett mit ein wenig Film kucken, lesen und viel essen verbracht. Bei einem Mahl erhielt ich wohl ein Menuupgrade, plötzlich kam zwei leckere Stücke Fleisch in einem Porzellanteller. In Singapur konnten wir kurz aussteigen und uns die Beine vertreten. Ich bin kurz nach draussen gegangen und die Hitze und Luftfeuchtigkeit hat mich, wie erwartet, fast umgehauen.
Der Weiterflug von Singapur startete, welch Wunder, mit Verspätung. Ich konnte wieder ein wenig schlafen. In Brisbane landeten wir dann natürlich mit entsprechender Verspätung und am Zoll waren die Schlangen unendlich. Als ich Raus kam wartete dort mein Abholdienst der Schule, dummerweise versteckt zwischen etwa hundert weiteren Abholern. Wie hiess nochmals gleich meine Schule?! Nach kurzem nachsehen fand ich dann auch meine Kontaktperson. Zusammen mit zwei japanischen Girls wurde ich in der Stretch-Limousine zur Gastfamilie gefahren. Auf der Fahrt haben wir dann auch herausgefunden das eines der beiden Girls meine Gastschwester sein wird.
Die Familie hat uns begrüsst und wir sind gleich mal shoppen gegangen. Weiss nicht mehr so genau was wir eigentlich wollten, ich glaube Gummi-Strippen. Gekauft haben wir schlussendlich ein Toastbrot-Brater. Und wir haben bereits mal das Busticket für die erste Woche gekauft. Zu Hause gabs dann Mittagessen aus dem neuen Toastbrot-Brater (das ist kein Toaster!). Mit der Familie habe ich es wohl toll getroffen. Vorallem weil mir alle ihre schlimmsten Storys erzählt haben. Das Essen ist ganz gut, die Wäsche wird gewaschen und ich habe sogar einen Breitband-Internetzugang. Nach dem Essen habe ich mich noch ein wenig eingerichtete und ein wenig geschlafen. Am Abend gabs dann noch was kleines zu Essen und danach bin ich ab ins Bett um mich für eine anstrengende Schulwoche zu erholen.
The story of my first week and picture will follow soon!
[ Computer ]
by leo
@ 02.02.2007 08:21 CEST
SuperHappyDevFlat will be a very funny, geeky event over at switzerland. If you have time join in at
upcoming. Share your ideas and get more information over at the
wiki.
Unfortunately I won't be there, it's at the moment not realy on my way ;-) Hopefully there will be a lot of (useless and) funny web 2.0 application.
[via
Keep the byte]
[ Schule ]
by leo
@ 02.02.2007 08:00 CEST
This make my ROFL: " Beim Blacksheep-Verlag soeben erschienen und von hm-hm 'entdeckt'".
Sorry, couldn't resist to blog this one and didn't found a picture in better quality. There's allready exames preparation time over at switzerland?
[via
Prog1-Wiki]