Tweakfest - Donnerstag und Freitag
So hier kommt nun noch meine Zusammenfassung vom Tweakfest, die ist natürlich keineswegs vollständig, ich möchte nur die wichtigsten Dinge festhalten. Zudem hatte ich natürlich auch nicht die Zeit alles zu sehen. Ich habe aber viele Bekannte wiedergetroffen und einige neue interessante Personen kennengelernt, auch wenn mir bei den Personen, ebenso wie bei den Veranstaltungen, einige Verpasst habe.
Am Donnerstagabend stand nur Woz auf dem Programm. Vor ich in die Halle kam traf ich bereits Emanuel der mit Tangent vertreten war und somit auch das einzige Projekt "meiner" Hochschule. Ein Projekt das auch andere interessant fanden. Die ankündigten Besucherströme für den Vortrag blieben aber aus. Der Saal war zu beginn leider noch fast leer und leider startete die Keynote dann auch über eine halbe Stunde zu spät. Über den Vortrag selbst möchte ich nicht zu viele Worte verlieren Andreas von Gunten und Bruno Giussani machen das besser als ich das könnte. Steve Wozniak war wirklich sehr inspirierend und brachte einige gute Anekdoten, leider hatte er sich sehr stark an sein eigenes Buch gehalten das ich im Vorfeld extra gelesen hatte und deshalb war für mich das meiste nicht mehr neu.
Der Freitag am Tweakfest ging dann mit der Keynote von IBM an. IBM investiert beachtliche Summen in die Erforschung von Metaverse. Dazu gehören nicht nur Second Life sonder auch There.com, Sony Playstation Home und eigene Entwicklungen. Die Präsentation brachte mir ein wenig näher was Second Life ist und warum dies für Grossfirmen so interessant ist. Einer der Hauptgründe ist das im Metaverse das Einfinden, oder eben das tratschen vor und nach der Sitzung möglich ist, was bei der Telefonkonferenz wegfällt. Ian Huges findet das vieles vor oder nach der Sitzung entschieden wird, eine Meinung die ich voll und ganz teile.
Danach kam der Vortrag von Prof. Dr. Jeffrey Huang über "Metaverse Design". Das ganze begann ein wenig gar Akademisch, entwickelte sich dann aber sehr interessant. Zuerst entlockte er den Besucher die Behauptung das die physikalische Welt irgendwann gar nicht mehr nötig ist, nur um dies sogleich wieder zu wiederlegen. Die Digitalisierung schafft ganz neue physikalische Räume, als Beispiel brachte er ein Google Datacenter und die Amazon Lagerhalle (die wohl schon eher als Lagerstadt gelten muss). Ebenso interessant waren dann seine Forschungen wie die digitale mit der physischen Welt in Verbindung gebracht werden kann. Für das "Swiss House" hat er zwei Meilen weit getrennte Räume mit zwei riesigen Leinwände über den Cyberspace "verbunden".
Bei der Panel-Diskusion "Werbung im Informationszeitalter" diskutierten Adrian Zangger, Geschäftsführer Sulake Switzerland GmbH (Habbo Hotel); Arend Hendriks, Regional Manager, EMEA Central & Eastern Europe, Microsoft Digital Advertising Solutions; Romano Strebel, CEO, Mitlinks und Martin Radelfinger, Business Development, goldbach media gruppe über die Zukunft der Werbung im digitalen Zeitalter. Der amüsanteste Einstieg gelang Arend Hendriks mit dem Video "Bring the love back" und der wohl informativste Martin Radelfinger mit einer Folie von Microsoft die die Entwicklung des Werbemarkts zeigt. Klare ist des der Benutzer eben interessiert ist an Interessantem, auch wenn das interessante Werbung ist. Am besten ist die Werbung gut integriert, Romano Strebel erklärt das an einem Magazin in dem die Werbung günstiger ist wenn sie von den Machern des Magazins erstellt wird und somit besser integriert ist. Arend Hendriks sagt das der Customer heute selber Werbung machen kann und diese weil sie engagiert ist häufig auch erfolgreich ist. Roman Strebel dessen Agentur auch auftritte im Second Life erstellt erklährt das es sich hier um langfristige Investitionen handelt, ein wenig wie beim besiedeln einer Insel.
Der Workshop zu OSWAP habe ich dann bereits nach einer Stunde wieder verlassen. Der Workshop war engagiert und gut gemacht, aber das Level war für mich zu tief. Mit verschiedenen Demos wurden typische Angriffszenarien auf Webapplikationen gezeigt.
Maurizio Barucca von Bild präsentierte das Projekt "The AvaStar". AvaStar ist eine Boulvard-Zeitung im Second Life. Bild hat zusammen mit T-Online beachtliche Summen in das Projekt gesteckt. Das Ganze ist sehr intressant und als mutiges Experiment zu sehen.
Die flausen am Abend waren dann von ganz unterschiedlicher Qualität. Der Camkiller, ein Film in welchem Kameras aus der Perspektive der Kamera zerlegt werden, war super und auch einige weitere Beiträge waren sehr faszinierend.
Am Donnerstagabend stand nur Woz auf dem Programm. Vor ich in die Halle kam traf ich bereits Emanuel der mit Tangent vertreten war und somit auch das einzige Projekt "meiner" Hochschule. Ein Projekt das auch andere interessant fanden. Die ankündigten Besucherströme für den Vortrag blieben aber aus. Der Saal war zu beginn leider noch fast leer und leider startete die Keynote dann auch über eine halbe Stunde zu spät. Über den Vortrag selbst möchte ich nicht zu viele Worte verlieren Andreas von Gunten und Bruno Giussani machen das besser als ich das könnte. Steve Wozniak war wirklich sehr inspirierend und brachte einige gute Anekdoten, leider hatte er sich sehr stark an sein eigenes Buch gehalten das ich im Vorfeld extra gelesen hatte und deshalb war für mich das meiste nicht mehr neu.
Der Freitag am Tweakfest ging dann mit der Keynote von IBM an. IBM investiert beachtliche Summen in die Erforschung von Metaverse. Dazu gehören nicht nur Second Life sonder auch There.com, Sony Playstation Home und eigene Entwicklungen. Die Präsentation brachte mir ein wenig näher was Second Life ist und warum dies für Grossfirmen so interessant ist. Einer der Hauptgründe ist das im Metaverse das Einfinden, oder eben das tratschen vor und nach der Sitzung möglich ist, was bei der Telefonkonferenz wegfällt. Ian Huges findet das vieles vor oder nach der Sitzung entschieden wird, eine Meinung die ich voll und ganz teile.
Danach kam der Vortrag von Prof. Dr. Jeffrey Huang über "Metaverse Design". Das ganze begann ein wenig gar Akademisch, entwickelte sich dann aber sehr interessant. Zuerst entlockte er den Besucher die Behauptung das die physikalische Welt irgendwann gar nicht mehr nötig ist, nur um dies sogleich wieder zu wiederlegen. Die Digitalisierung schafft ganz neue physikalische Räume, als Beispiel brachte er ein Google Datacenter und die Amazon Lagerhalle (die wohl schon eher als Lagerstadt gelten muss). Ebenso interessant waren dann seine Forschungen wie die digitale mit der physischen Welt in Verbindung gebracht werden kann. Für das "Swiss House" hat er zwei Meilen weit getrennte Räume mit zwei riesigen Leinwände über den Cyberspace "verbunden".
Bei der Panel-Diskusion "Werbung im Informationszeitalter" diskutierten Adrian Zangger, Geschäftsführer Sulake Switzerland GmbH (Habbo Hotel); Arend Hendriks, Regional Manager, EMEA Central & Eastern Europe, Microsoft Digital Advertising Solutions; Romano Strebel, CEO, Mitlinks und Martin Radelfinger, Business Development, goldbach media gruppe über die Zukunft der Werbung im digitalen Zeitalter. Der amüsanteste Einstieg gelang Arend Hendriks mit dem Video "Bring the love back" und der wohl informativste Martin Radelfinger mit einer Folie von Microsoft die die Entwicklung des Werbemarkts zeigt. Klare ist des der Benutzer eben interessiert ist an Interessantem, auch wenn das interessante Werbung ist. Am besten ist die Werbung gut integriert, Romano Strebel erklärt das an einem Magazin in dem die Werbung günstiger ist wenn sie von den Machern des Magazins erstellt wird und somit besser integriert ist. Arend Hendriks sagt das der Customer heute selber Werbung machen kann und diese weil sie engagiert ist häufig auch erfolgreich ist. Roman Strebel dessen Agentur auch auftritte im Second Life erstellt erklährt das es sich hier um langfristige Investitionen handelt, ein wenig wie beim besiedeln einer Insel.
Der Workshop zu OSWAP habe ich dann bereits nach einer Stunde wieder verlassen. Der Workshop war engagiert und gut gemacht, aber das Level war für mich zu tief. Mit verschiedenen Demos wurden typische Angriffszenarien auf Webapplikationen gezeigt.
Maurizio Barucca von Bild präsentierte das Projekt "The AvaStar". AvaStar ist eine Boulvard-Zeitung im Second Life. Bild hat zusammen mit T-Online beachtliche Summen in das Projekt gesteckt. Das Ganze ist sehr intressant und als mutiges Experiment zu sehen.
Die flausen am Abend waren dann von ganz unterschiedlicher Qualität. Der Camkiller, ein Film in welchem Kameras aus der Perspektive der Kamera zerlegt werden, war super und auch einige weitere Beiträge waren sehr faszinierend.
comments
Ich werds vermutlich auch nicht Benutzen, mein First Life ist einfach zu spanend (und zu zeitaufwendig). Das Gefühl eines echten Treffens kommt aber im Metaverse schon eher vor als im IRC. Ausserdem können sich nicht Techis auch gleich Bildchen (aka PowerPoint) zeigen.
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Danke für die Zusammenfassung :-)
Was ich aber noch nicht ganz verstehe.. der Nutzen von Second Life soll also sein, das man sich nach einer virtuellen Sitzung noch etwas unterhalten kann, habe ich das richtig verstanden? Und warum kann man das nicht einfach per IRC oder so tun? Das ist doch viel einfacher und "günstiger"?
Ich warte immer noch drauf, dass mir mal jemand erklärt was wirklich so toll an Second Life und Konsorten ist, oder bis ich mal jemanden treffe der es überhaupt nutzt... :-)