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Tweakfest - Samstag

Den Samstag eröffnete für mich Ruedi Noser mit seiner "Reder zur Lage der digitalen Nation". Er prangerte dabei an das sich die Schweiz e-goverment mässig immer noch im Mittelalter befindet. Wir sind von der digitalen Identitätskarte immer noch weit entfernt, bei den Räten sind wärend den Sitzungen Laptops im Gegensatz zu Zeitungen noch immer Verboten und sämtliche Post bekommt er noch per Snail-Mail. Auch darüber das übermässiger Datenschutz die digitale Entwicklung bremse beschwerte er sich. Auf meine Frage ob die digitale Authentifizierung nun eine Aufgabe der Privatwirtschaft sei, erklährte er zuerst das dies durchaus möglich sei. Schlussendlich wäre es ihm jedoch lieber wenn er die "Identidät nicht bei Migros oder Coop" hinterlegt hätte und schlussendlich sei die Verwaltung der Identität der Bürger auch "eine hoheitliche Aufgabe eines Staates". Wenn die Schweiz nicht vorwärts mache könne es auch passieren das plötzlich ein anderer Staat (z.B. die USA) die Identitätsdaten von Schweizer Bürgern verifiziert.

Danach folgte der sehr interessante Vortrag von Franz Eidenbenz zum Thema Internet- und Spielsucht. Er hat in seiner Tätigkeit mit jungen Süchtigen zu tuen und berichtete darüber. Er startete seine Präsentation in dem er das Publikum zu ihrem interesse an dem Vortrag interviewete. Er sagt das viele Jugendliche gar nicht erklären können was sie Online machen, weil ihnen die Sprache fehle da sie im digitalen Raum nicht sprechen. Häufig werde Online-Sucht auch als gute Sucht misinterpretiert, da die Süchtigen nicht so auffallen wie bei anderen süchten.

Die "Visualsierung der Schweizer Blog Community" präsentierte ein Projekt das die Beziehung von Schweizerblogs visualisieren will. Der momentane Projektstand lies aber wegen der geringen Datenmenge noch keine wirklich aussagekräftige Aussage gemacht werden konnte.

Anschliessend kam mit dem "Creative Commons Launch Switzerland" einer der Höhepunkte des tweakfest. Die Veranstaltung war neben dem Vortrag von Magnatune Gründer John Buckman nicht wirklich nach meinem Geschmack. Das ganze war für mich einfach zu langwierig und zu wenig feierlich. Das wichtigste ist aber wohl das nun das Creative Commons in der Schweiz auch ganz offiziell verfügbar ist, nochmals vielen dank an all jene die so lange daran gearbeitet haben. John Buckmann hat in seinem interessanten Vortrag sehr schön gezeigt das man mit Creative Commons auch Geld machen kann.

Bilder von der Veranstaltung gibts bei flickr.
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Tweakfest - Donnerstag und Freitag

So hier kommt nun noch meine Zusammenfassung vom Tweakfest, die ist natürlich keineswegs vollständig, ich möchte nur die wichtigsten Dinge festhalten. Zudem hatte ich natürlich auch nicht die Zeit alles zu sehen. Ich habe aber viele Bekannte wiedergetroffen und einige neue interessante Personen kennengelernt, auch wenn mir bei den Personen, ebenso wie bei den Veranstaltungen, einige Verpasst habe.

Am Donnerstagabend stand nur Woz auf dem Programm. Vor ich in die Halle kam traf ich bereits Emanuel der mit Tangent vertreten war und somit auch das einzige Projekt "meiner" Hochschule. Ein Projekt das auch andere interessant fanden. Die ankündigten Besucherströme für den Vortrag blieben aber aus. Der Saal war zu beginn leider noch fast leer und leider startete die Keynote dann auch über eine halbe Stunde zu spät. Über den Vortrag selbst möchte ich nicht zu viele Worte verlieren Andreas von Gunten und Bruno Giussani machen das besser als ich das könnte. Steve Wozniak war wirklich sehr inspirierend und brachte einige gute Anekdoten, leider hatte er sich sehr stark an sein eigenes Buch gehalten das ich im Vorfeld extra gelesen hatte und deshalb war für mich das meiste nicht mehr neu.

Der Freitag am Tweakfest ging dann mit der Keynote von IBM an. IBM investiert beachtliche Summen in die Erforschung von Metaverse. Dazu gehören nicht nur Second Life sonder auch There.com, Sony Playstation Home und eigene Entwicklungen. Die Präsentation brachte mir ein wenig näher was Second Life ist und warum dies für Grossfirmen so interessant ist. Einer der Hauptgründe ist das im Metaverse das Einfinden, oder eben das tratschen vor und nach der Sitzung möglich ist, was bei der Telefonkonferenz wegfällt. Ian Huges findet das vieles vor oder nach der Sitzung entschieden wird, eine Meinung die ich voll und ganz teile.

Danach kam der Vortrag von Prof. Dr. Jeffrey Huang über "Metaverse Design". Das ganze begann ein wenig gar Akademisch, entwickelte sich dann aber sehr interessant. Zuerst entlockte er den Besucher die Behauptung das die physikalische Welt irgendwann gar nicht mehr nötig ist, nur um dies sogleich wieder zu wiederlegen. Die Digitalisierung schafft ganz neue physikalische Räume, als Beispiel brachte er ein Google Datacenter und die Amazon Lagerhalle (die wohl schon eher als Lagerstadt gelten muss). Ebenso interessant waren dann seine Forschungen wie die digitale mit der physischen Welt in Verbindung gebracht werden kann. Für das "Swiss House" hat er zwei Meilen weit getrennte Räume mit zwei riesigen Leinwände über den Cyberspace "verbunden".

Bei der Panel-Diskusion "Werbung im Informationszeitalter" diskutierten Adrian Zangger, Geschäftsführer Sulake Switzerland GmbH (Habbo Hotel); Arend Hendriks, Regional Manager, EMEA Central & Eastern Europe, Microsoft Digital Advertising Solutions; Romano Strebel, CEO, Mitlinks und Martin Radelfinger, Business Development, goldbach media gruppe über die Zukunft der Werbung im digitalen Zeitalter. Der amüsanteste Einstieg gelang Arend Hendriks mit dem Video "Bring the love back" und der wohl informativste Martin Radelfinger mit einer Folie von Microsoft die die Entwicklung des Werbemarkts zeigt. Klare ist des der Benutzer eben interessiert ist an Interessantem, auch wenn das interessante Werbung ist. Am besten ist die Werbung gut integriert, Romano Strebel erklärt das an einem Magazin in dem die Werbung günstiger ist wenn sie von den Machern des Magazins erstellt wird und somit besser integriert ist. Arend Hendriks sagt das der Customer heute selber Werbung machen kann und diese weil sie engagiert ist häufig auch erfolgreich ist. Roman Strebel dessen Agentur auch auftritte im Second Life erstellt erklährt das es sich hier um langfristige Investitionen handelt, ein wenig wie beim besiedeln einer Insel.

Der Workshop zu OSWAP habe ich dann bereits nach einer Stunde wieder verlassen. Der Workshop war engagiert und gut gemacht, aber das Level war für mich zu tief. Mit verschiedenen Demos wurden typische Angriffszenarien auf Webapplikationen gezeigt.

Maurizio Barucca von Bild präsentierte das Projekt "The AvaStar". AvaStar ist eine Boulvard-Zeitung im Second Life. Bild hat zusammen mit T-Online beachtliche Summen in das Projekt gesteckt. Das Ganze ist sehr intressant und als mutiges Experiment zu sehen.

Die flausen am Abend waren dann von ganz unterschiedlicher Qualität. Der Camkiller, ein Film in welchem Kameras aus der Perspektive der Kamera zerlegt werden, war super und auch einige weitere Beiträge waren sehr faszinierend.
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Pfingsten zu Hause

Unglaublich an Pfingsten "zu Hause" zu sein. Es ist wohl über 15 Jahre her als ich das letzte mal an Pfingsten zu Hause war und nicht auf einem Waldboden geschlafen habe. Komisches Gefühl an Pfingsten nicht drausen zu sein!

(Um den Entzug ein wenig zu mildern habe ich den Gepäcktransport übernommen und gehe heute noch auf einen Besuch zu meinen Junx.)
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Muttertag

Eigentlich ist der Muttertag einfach ein weiterer Grund um sich den Bauch vollzuschlagen.


Vorspeise


Hauptmenu (Rindsfilet an Portweinsauce mit Bratkartoffeln)


Dessert (Erdbeer-Rabarber-Amareto-Torte)
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Web-Continuations - Technolgie 2007

Eigentlich wollte ich schon lange über Continuations und die Implementierung in Jetty schreiben. Nun sind mir andere jedoch zuvor gekommen.

Continuations tritt an um das Problem von häufig zu aktualisierenden Seiten zu lösen oder zumindest zu mildern. Der klassische Use-Case dazu ist wohl der HTTP-Chat.

Sollen neue Meldungen "sofort" angezeigt werden müssen diese regelmässig beim Server abgeholt werden, da es mit HTTP keine Möglichkeit gibt diese vom Server an den Client zu senden. Dauerndes Polling mit XMLHttpRequests ist eine "teure" Angelegenheit, damit werden, auch wenn es keine neue Nachrichten gibt, Client, Server und Leitung belastet. Der HTTP-Request kann nun auf dem Server blockiert werden und der Server gibt erst nach einer gewissen Zeit oder bei einer neuen Nachricht antwort. Das entlastet den Client und die Leitung, der Server braucht aber mindestens ebenso viele Ressourcen wie zuvor. Continuations greift nun genau da ein. Die Ausführung des Requests wird bis eine Nachricht auftritt ausgesetzt. Dies ermöglicht dem Server Ressourcen zu sparen.

Da sich im Jahr 2007 der Trend zu desktopähnlichen Webandwendungen fortsetzen wird, wird Continuations (oder ähnliche Techniken) dieses Jahr für Webentwickler wohl sehr wichtig.
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Bye Bye 2006! Mit dem Jahr 2006 geht ein tolles und ebenso strenges Jahr vorbei. 2006 war eine tolle Zeit!

Ich habe meine Schule (fast) abgeschlossen, wunderbare Sommerferien gehabt und einen unglaublichen Job (ohne suchen) gefunden (dazu aber im 2007 mehr). Meine Vorsätze habe ich alle erfüllt, nur vom Eidg. Dipl. Ing. trennt mich noch eine Präsentation. Eigentlich waren diese Vorsätze so gut das ich sie gleich nochmals übernehmen könnte. Damits aber nicht ganz so langweilig wird hier noch die neuen Vorsätze
  • Englisch lernen!
  • Den Einstieg ins richtige Leben (Arbeitsleben) mit bravour meistern.
  • Meinen faulen Hintern im Winter 07/08 endlich auf eine Skitour bewegen
So fertig gebloggt! Verabschieden wir uns vom 2006 mit der Ehre die ihm gebührt! Än gute Rutsch!
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