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Next IT-Events

Prüfungsbedingt werde ich die nächsten zwei Wochen recht absorbiert sein, wer sich glücklich schätzt nicht in dieser Lage zu sein sollte sich folgenden zwei Events nicht entgehen lassen.

Erstens den Webtuesday morgen abend 19:30 im Office von tillate. Patrice wird einen Vortrag über Selenium (ein Webseiten-Testing-Framework) halten.

Zweitens die OpenExpo am 20. und 21. September in Zürich-Oerlikon. Dort findet man neben einigen Ausstellern auch ein paar tolle Präsentationen. Der Eintritt ist frei, die Tickets muss man sich jedoch im voraus reservieren.
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Biggest Nerd!

Eigentlich habe ich ja gedacht in Sachen extensiver Computernutzung bringt mich nichts mehr aus der Fassung. Trugschluss! Gestern Abend in der S-Bahn traf ich auf den "Biggest Nerd". Dieser Herr hatte sich auf einer relativ späten Bahn ein ganzes Abteil reserviert, seine Funkmaus und Tastatur ausgepackt, den Apple Laptop auf den gegenüberliegenden Sitz gelegt und dann los gearbeitet. Wohl gemerkt während einer Reise die höchstens 50 Minuten dauert. Und die Schuhe..., aber damit fange ich jetzt gar nicht an.

So was gibts nur im echten Leben! Draussen und Live!
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Bonmot des Tages

Ich habe immer den Traum gehabt, dass ein Computer so einfach zu benutzen ist wie ein Telefon”, sagt Bjarne Stroustrup, Erfinder der Programmiersprache C++. “Heute ist mein Traum wahr geworden: Ich verstehe nicht mehr, wie ich mein Telefon benutzen kann.
Manchmal stellt man sich die Zukunft ein wenig anders vor!

[via Basic Thinking Blog]
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Buch: Computerlogik

Mein ganzes Informatikwissen in einem Buch? Nun ja das ganze Wissen würde vermutlich ein recht dickes (und auch sehr unverständliches) Buch füllen. Daniel Hillis hat mit seinem nicht mal zweihundert Seiten dicken Buch erstaunlich viel Informatikwissen abgedeckt. Das Buch trägt den Titel "Computerlogik: So einfach arbeiten Computer" oder auf englisch werbewirksamer "The Pattern on the Stone: The Simple Ideas That Make Computers Work".

Hillis erklärt im Vorwort seine Begeisterung für intelligente Maschinen. In seinen jugendlichen Roboterbastelversuchen dürfte sich so mancher Techi (so auch ich) wiedererkennen. Im ersten Kapitel "Hacken und Ösen" geht es gleich zur Sache. Er erklährt wie ein Computer auf der untersten Stufe aufgebaut sind. Nicht zwangsläufig mit Nullen und Einsen, sondern mit zwei primitiven Zuständen. Mit seinen verständlich Skizzen zeigt er das dies nicht nur mit Elektronen und Schaltern sondern ebenso gut mit Holzstöcken und Federn gelöst werden kann.

In den weiteren Kapiteln geht Danny Hillis mit sieben Meilenstiefeln durch die Informatikwelt. Von den einfachen Bausteinen hüpft er weiter zu den "Universellen Bausteinen" wo er erklärt warum Computer so unglaublich mächtig sind. Im Kapitel "Programmierung" erklärt er wie dann so ein Computerprogramm macht. Die Frage "Wie universell sind Turing-Maschinen?" ist dann schon recht theoretisch, aber auch hier bleibt Hillis bei den einfachen Erklärungen und seine Überlegungen bleiben verständlich. In "Algorithmen und Heuristiken" habe ich mich dann langsam gefragt warum ich überhaupt studiere, irgendwie sind in diesem Buch auch komplizierte Zusammenhänge plötzlich klar. Das Kapitel "Speicher Informationen und geheime Codes" ist zwar ebenso verständlich, in Sachen "geheime Codes" patzt er aber meiner Meinung nach. Hier vergisst er in einem extrem kurzen Kapitel darauf hinzuweisen, dass es keine "security by obscurity" geben kann. Einen Hinweis der in einem Buch das auch Anfänger lesen, meiner Meinung nach, unverzichtbar ist. Im Kapitel "Immer schneller: Parallelrechner" ist Daniel Hillis wieder voll in seinem Element. Gekonnt erklärt er Amdahls Law und warum das er trotzdem einen Supercomputer gebaut hat. In den letzten beiden Kapiteln geht es dann in Gebiete die noch heute Gegenstand der Forschung sind. Hillis hat aber auch bei neuronalen Netzwerken und genetischen Algorithmen kein Problem einfach zu bleiben und denn Stoff für jedermann und jederfrau verständlich zu erklären.

Die schwächste Stelle des Buches ist wohl als Danny Hillis die objektorientierte Programmierung kritisiert. Er schreibt "Beim Schreiben eines neuen objektorienterten Programms hat man manchmal das Gefühl, als ob man eine Horde Tiere in ein Käfig steckte und dann zu sähe, was geschieht." Deshalb behauptet er auch das man damit keine sicherheitsrelevanten Programme erstellen sollte die zum Beispiel ein Flugzeug starten. Deshalb behauptet er, dass er nie in ein Flugzeug das mit OO programmiert wurde einzusteigen wolle. Grotesk ist das ganze vor allem deshalb weil er keinerlei Bedenken hätte in ein Flugzeug einzusteigen das von einem durch simulierte Evolution erzeugten Autopiloten gesteuert würde.

Dieses Buch sollte meiner Meinung nach für alle Computerinteressierte zur Pflichtlektüre gehören, denn so einfach und klar hat bis jetzt noch nie jemand über Computer geschrieben.
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Neues Intel Logo

Aus alt ...



... mach neu ...



Intel hat nach sich nach 16 Jahren von ihrem "intel inside" Logo getrennt und ein neues Logo mit einem neuen Slogan "Leap ahead" desingt, was wohl übersetzt so viel heist wie "Intel - einen Schritt voraus". Der Slogan ist wohl ein bischen gewöhnungsbedürftig. Das Logo macht auf mich aber einen sehr professionellen, business-mässigen Eindruck und wird das Engagement im Businesssegment, in welchem AMD immer noch hart kämpft, von Intel unterstreichen.

[via infamy]
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