[ Internet ]
by leo
@ 03.05.2006 08:26 CEST
CNN Money hat eine zehnteilige
Portraitserie über Top-Manager veröffentlicht. Zehn Manager wurden zu ihren Kommunikations- und Arbeitsgewohnheiten befragt. Die kurzen Berichte wurden zusammen mit einem Foto publiziert. Alle diese Personen sind sehr beschäftigt, die einen nutzen neue Kommunikationsmittel sehr offensiv, andere wiederum haben noch nie ein eMail versendet. Erfolg hängt also kaum von der verwendeten Technik sondern viel mehr von der Möglichkeit die Informationsflut zu bewältigen ab.
Interessant ist auch das nur einer von zehn Manager ein herzhaftes lächeln aufs Bild bringt.
[via
danielebneter.com]
[ General ]
by leo
@ 02.01.2006 18:41 CEST
Wie der Herr Graf unlängst in
seinem Blog festgestellt hat sollte ein Informatiker auch noch ein Kommunikationsexperte und ein Prozessanalytiker sein. Denn oft scheitern, vorallem kleinere, Informatikprojekte daran das gar nicht klar ist was der Kunde eigentlich will.
Das kommt zum einten davon das der Kunde nicht klar kommunizieren kann was er will und der Informatiker dem Kunden nicht hilft das Problem zu formulieren weil er lieber über Techologien als Lösungen spricht. Diese Technologie-Mentalität ist bereits so weit in den Köpfen verankert das der Kunde mit Schlagwörter, Produkten und Technologien anstelle von Problemen auf die Informatikfachkraft zukommt. Desshalb ist es wichtig den Kunden bereits von Beginn weg klar zu machen das man sein Problem möglichst gut verstehen möchte und ihm so lange zuhört bis man es auch wirklich verstanden hat. Sollte der Kunde an der Technik intressiert sein, sollte ihn darauf hinweisen das es am Beginn eines Projektes noch zu früh ist um über Technologien zu sprechen. Binden sie ihn aber dann bei der Lösungsfindung ein und kommunizieren sie aktiv.
Der andere, mindest ebenso häufig vorkommende Fall ist das mit Software versucht wird einen nicht durchdachten Prozess zu optimieren. Doch ein Prozess der schon ohne Software nicht richtig funktioniert weil er zu wenig durchdacht ist oder weil er zu wenig gut dokumentiert und kommuniziert ist wird auch mit einer noch so guten Software nicht zu verbessern. An dieser Stelle muss der Informatiker, auch wenn es eigentlich nicht sein Job ist, versuchen den Prozess zu definieren und zu optimieren.
(Intressant das ich bei solchen Texten automatisch in die Höfflichkeitsform wechsle ;-) )