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HSR swissUp Ranking

Letzte Woche würde das neue swissUp Ranking veröffentlicht welches neu auch die Fachhochschulen umfasst. In einer ersten Phase wurden die Informatikstudiengänge verglichen.

Zu erst bleibt zu erwähnen das, wie auch die NZZ schreibt, dieses Rankings mit Vorsicht geniessen zu sind. Die Erhebungsmethoden muten teilweise etwas seltsam an. So wird beispielsweise die Lehrerreputation durch "Prozentualer Anteil der Professoren, die die Hochschule aufgrund ihrer Lehrqualität für ein Studium in ihrem Fach empfehlen (ausser ihrer eigenen Institution) (interner Vergleich Schweiz)" verglichen. Davon profitieren beispielsweise Schulen von denen viele Lehrer an anderen Instituten unterrichten (ob teilzeit oder durch einen Wechsel).

Die Hochschule Rapperswil freut sich über ihren dritten Platz im Ranking. Der Rektor Herman Mettler läst sich in der Medienmitteilung wie folgt zitieren: „Wir legen grossen Wert darauf, unsere Studierenden mit den besten Mitteln und Methoden zu fähigen Berufsleuten auszubilden. Das Ranking zeigt uns, dass uns dies auch gelingt.“

Verständlich das in der Medienmitteilung kein Wort über die lausige Platzierung in der Betreuung verloren wird. Meiner Meinung ist dieses ein klarere Antwort auf die schlechte Kommunikation und eine mangelnde Ernsthaftigkeit bei der Qualitätssicherung. Befragungen zu Modulen werden nur in grossen Abständen durchgeführt, die Konsequenzen ihrer Auswertung sind unklar und die Ankündigungen durch die Professoren halbherzig. Um die Kommunikation steht es noch schlimmer. Nach der Kommunikationspanne beim Wechsel des Abteilungsvorstand, die nach wie vor nie berichtigt wurde (und anzunehmen das Studenten das offizielle HSR-Magazin von a bis z lesen ist wohl blauäugig), hat es beim Sekretariat einen personellen und räumlichen wechsel gegeben über den uns selbstverständlich nie jemand informatiert hat.

In diesem Sinn gibt es für die HSR wohl keinen Grund sich auf den ereichten Lorbeeren auszuruhen. Besonders wenn die Hochschule den Gürtel enger schnallen muss und nicht mehr jedes Jahr einen neuen PC hinstellen kann werden die Softfacts wieder wichtiger werden.
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