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Scaling is not about...

Amdal's Law, do you remember from school?! But not important for this article.I hear and read the world scaling so often lately that I earnestly think about giving it a fixed field on my bullshit bingo card. As a lot of words on bullshit bingo, scaling is often misused.

After talking with Mirko and reading a lot of blogs I really think the world needs yet another one. So this article tries to try to kill 4 common misunderstandings of scaling, because scaling is not about…

[more after the jump]

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Web-Continuations - Technolgie 2007

Eigentlich wollte ich schon lange über Continuations und die Implementierung in Jetty schreiben. Nun sind mir andere jedoch zuvor gekommen.

Continuations tritt an um das Problem von häufig zu aktualisierenden Seiten zu lösen oder zumindest zu mildern. Der klassische Use-Case dazu ist wohl der HTTP-Chat.

Sollen neue Meldungen "sofort" angezeigt werden müssen diese regelmässig beim Server abgeholt werden, da es mit HTTP keine Möglichkeit gibt diese vom Server an den Client zu senden. Dauerndes Polling mit XMLHttpRequests ist eine "teure" Angelegenheit, damit werden, auch wenn es keine neue Nachrichten gibt, Client, Server und Leitung belastet. Der HTTP-Request kann nun auf dem Server blockiert werden und der Server gibt erst nach einer gewissen Zeit oder bei einer neuen Nachricht antwort. Das entlastet den Client und die Leitung, der Server braucht aber mindestens ebenso viele Ressourcen wie zuvor. Continuations greift nun genau da ein. Die Ausführung des Requests wird bis eine Nachricht auftritt ausgesetzt. Dies ermöglicht dem Server Ressourcen zu sparen.

Da sich im Jahr 2007 der Trend zu desktopähnlichen Webandwendungen fortsetzen wird, wird Continuations (oder ähnliche Techniken) dieses Jahr für Webentwickler wohl sehr wichtig.
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Quo vadis Webstandards

Im aktuellen c't (1/07) findet sich ein sehr interessanter Artikel zu Webstandards ("Webstandards im Wandel", p. 162ff). Es wird in diesem Artikel weniger auf technische Details eingegangen, vielmehr geht es um die Standards und die Standardorganisationen. Leider ist der Artikel nicht online verfügbar. Auf der Seite des Authors finden sich jedoch die ausführlichen Interviews und weiterführende Links.

Im Artikel wird erläutert das die Standardisierung im W3C stockt. Der seit 1997 nicht mehr erweiterte HTML-Standard ist nachwievor der meist eingesetzte in der Webentwicklung. XHMTL kommt, obwohl schon 6 Jahre alt, irgendwie einfach nicht in die Gänge und XHTML 2.0 hängt seit Ewigkeiten in der Spezifizierungs-Schleife fest. Das W3C scheint mit ihren Standards fest zuhängen und nicht vom Fleck zu kommen.

Nicht so die WHAT WG (Web Hypertext Application Technology Working Group) bei der momentan, unterstützt von den "kleinen" Browsern, an HTML 5 gearbeitet wird. HTML 5 ist weniger strikt als XHTML und ist ein Versuch das HTML weiter zu entwickeln.

Ich persönlich begrüsse die Bemühungen von WHAT WG sehr, ich glaube das HTML 5 ein sehr praktikabler Standard wird. Ich finde jedoch auch das für eine konsequente Weiterentwicklung des Internets (und die wird wohl nötig sein wenn das Internet noch mehr Wissen enthalten soll und darüber noch mehr Geschäfte abgewickelt werden sollen) grössere Würfe nötig sind als der des pragmatischen HTML 5. Die Kritik am W3C mag berechtigt sein, meiner Meinung nach ist das W3C aber dennoch weiterhin der Ort an dem das Internet "entwickelt" wird. XHTML 2 könnte aber ein zu grosser Schritt in die Zukunft sein. Dies weniger wegen XHTML 2 selber, vielmehr der dürfte das Auslagern von Framesets, Ereignissen und Formularen bei Webentwickler und Browserhersteller gleichermassen Kopfzerbrechen auslösen.

Welcher Standard denn nun? Meiner Meinung nach ist XHTML heute das Mass aller Dinge, mit der aktuellen CSS-Version (hoffentlich irgendwann CSS 3) lassen sich damit gute, standardisierte Webseiten bauen. Der Wechsel zum nächsten Webstandard wird wohl noch gut 10 Jahre dauern. Vermutlich wird sich dann die Internetwelt aufspalten. Grosse Firmen und fertige Produkte werden dann vermutlich XHTML 2 einsetzen. Kleinere Firmen und Private werden auf das einfacher zu benutzende HTML 5 ausweichen. Eventuell kommt bis in 10 Jahren aber auch nochmals ein neuer Standard und XHTML 2 wird wegen seiner Komplexität eventuell gar nie implementiert.
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Ajax vs. Flash

Gestern Abend war ich am Webtusday bei Bitflux direkt an der lautesten Strasse Zürichs.

Chregu und Gere haben ihren, bereits an der EuroAjax gehalten, "Kampf" "Ajax vs. Flash" wiederholt. Was an der EuroAjax als Show-Kampf abgehalten wurde, galt diesmal ernst ;-) Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich glaube Gere hat mit irgendwelchen rhetorischen Tricks gewonnen. Das Resultat war am Schluss 26:22 für Flash obwohl Gere Chregu öffters Punkte geschenkt hat.

So jetzt aber im Detail noch einige Dinge die Interessant fand (ein bischen Flash lastig). Beim SEO scheint AJAX die Nase ein wenig vorne zu haben, da statische, maschinenlesbare Seiten einfacher erzeugt werden können. Flash hat bei Cookies klar gewonnen, die Fähigkeit Cookies mit unendlicher Grösse anzulegen hat sehr überzeugt. Natürlich ist auch die Crossdomain-Funktionalität in Flash ausgereifter als in AJAX. Chregu musste dann zwischendrin mal noch anmerken das er ohne den Browser aus Redmond locker gewinnen würde. Gere auf der anderen Seite zeigte sich nicht sehr begeistert von den geschäftsgebaren der neuen Flash Besitzers Adobe.

Bei den Multimedia-Fähigkeiten konnte AJAX Flash nicht viel entgegenheben. Flash kann auf Mikrofon und Kamera zugreifen, Töne erzeugen und auch Content streamen. Für das Streaming gibt es auf der Server-Seite auch Open Source Lösungen, zum Beispiel red5. Bei den Arbeitskräften hat Flash dann wieder verloren. Flash-Programmierer die wirklich Ahnung vom Programmieren haben (SOAP, OO, Gui-Library etc.) scheinen Mangelware zu sein.

Natürlich wurde während des ganzen Fights ein wenig Äpfel mit Birnen verglichen. Flash eignet sich eher für RIA-Anwendungen, AJAX eher für contentlastige Webapplikationen. Flash wird in Zukunft wohl (ebenso wie AJAX ) einen Aufschwung erleben. Die Natelunterstützung von Flash könnte sich als grosser Vorteil erweisen, während AJAX auf dem Natel mit den verschiedenen Browsern vermutlich einen rechten Kampf haben wird.

Das die beiden Welten nicht komplett verschieden sind zeigt zum Beispiel OpenLazlo auf, das aus einem Code sowohl Flash-, als auch AJAX-Applikationen erzeugt.Bleibt mal noch einen Fight zwischen Java-Applets und Flash auszufechten. Vieleicht können wir dann endlich die leidige Diskusion mit den Applets (samt Applets) beerdigen.
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Was soll ich dazu noch sagen! Webdesign ist nicht einfach!

[via macerkiste]
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